Unterricht

Unterrichtsentwicklung

 

Erweiterung des klassen- und jahrgangsübergreifenden Unterrichts

Im Schuljahr 2002/03 wurde an der Kielhornschule ein neues Verfahren zur Durchführung einer Unterrichtsform, das dem Prinzip der inneren und äußeren Differenzierung gerecht wird, praktiziert.

Ab Klasse 8 werden im Fach Mathematik, gemäß der individuellen Lernvoraussetzungen der Schüler, klassenübergreifende Lerngruppen gebildet. Die Feststellung der Lernvoraussetzungen erfolgt durch den jeweiligen Klassenlehrer unter der Prämisse, in den nach Schulleistungen zusammengefassten Lerngruppen differenzierten Unterricht durchführen zu können. Dabei handelt es sich nicht um eine festgeschriebene Gruppeneinteilung nach dem äußeren Differenzierungsgedanken, sondern ein flexibel handhabbarer Wechsel entsprechend des jeweiligen individuellen Lernfortschrittes des Schülers ist vorgesehen.

Die Grundlage der inhaltlichen Unterrichtsplanung erfolgt nach den standortbezogenen Richtlinien ( orientiert an den Hauptschulrichtlinien ) und variiert in den jeweiligen Lerngruppen nach Umfang und Schwierigkeitsgrad des Lernstoffes.

Um dieses Konzept realisieren und erweitern zu können, bedarf es einer intensiven Teamarbeit zwischen den beteiligten Lehrern mit turnusmäßigen Teambesprechungen innerhalb einer Lernstufe.

Dazu müssen stundenplantechnische Voraussetzungen wie Blockunterricht und parallele Stundenplansteckungen gegeben sein.

Der Ausbau des flexiblen klassenübergreifenden Unterrichtsmodells ist in den kommenden Schuljahren auch für das Fach Deutsch geplant.

Langfristig ist in konsequenter Weise der jahrgangsübergreifende Unterricht das Ziel einer zukunftsorientierten Unterrichtsentwicklung an der Kielhornschule. Ein Unterricht , der die individuelle Lernvoraussetzung und -entwicklung des Schülers zum Ausgangspunkt einer intensiven schülerorientierten Förderung nimmt.

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Computereinsatz unter sonderpädagogischen Aspekten

Die Kielhornschule bietet den Schülern und Schülerinnen ab Klasse sieben die Möglichkeit in einem separaten, vernetzten Computerraum den Computer als Arbeitsmittel zu entdecken und zu nutzen. Die meisten Klassen sind ebenfalls mit Computern und entsprechenden Lernsoftware (z.B. Lernwerkstatt) ausgestattet.

Noch in diesem Schuljahr wird ein vandalismussicherer Computer Schul Terminal bestehend aus vier Arbeitsstationen eingerichtet, der auch dem Offenen Ganztag zugänglich ist und den interessierten Schülern und Schülerinnen als Arbeitsmittel im Freizeitbereich zur Verfügung steht.

Bereits in der Unterstufe werden die Kinder dabei spielerisch an den Umgang mit dem Computer herangeführt. Hierbei stehen der Umgang mit Tastatur und Maus sowie die Nutzung des Computers als Lerngerät, z.B. in der Differenzierung, im Vordergrund.

Ab der Klasse sieben sind die Unterrichtsstunden im Bereich Computer fest im Stundenplan verankert und finden im vernetzten Computerraum der Kielhornschule statt. Ein Rahmenplan für den PC- Unterricht wird noch in diesem Schuljahr fertig gestellt und soll die Bereiche: 

  • PC-Bedienung (Arbeit mit dem Explorer, Systempflege …
  • Hardware (Tastatur, Maus, Drucker, Scanner, Anschlüsse, Fehlerdiagnose …)
  • Software (Funktionen der Textverarbeitung,, Tabellen, Bildbearbeitung …)
  • Internet (Umgang mit dem Browser, Internet-Sicherheit, Mailprogramme …)
  • Lernen (Nutzung von Lernsoftware für verschiedene Fächer)
  • Bereich für Fortgeschrittene (Lebenslauf, Bewerbungen, Gebrauchstexte…)

enthalten.

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Öffnung von Unterricht

In den letzten Jahren wurden die organisatorischen und medialen Voraussetzungen als Basis für eine verstärkte Umsetzung offener Unterrichtsmethoden weiter ausgebaut. Offene Lernangebote wie Stationsarbeit, Lerntheken, Wochenplanarbeit oder Freiarbeit sollen zukünftig durch die Eröffnung einer Lernwerkstatt und gezielten Lehrerfortbildungen intensiviert werden. Diese Maßnahmen sollen für die Lehrer und Erzieher ein breiteres Angebot an methodisch-didaktischen Unterrichtsformen und ein hohes Maß an Differenzierungsmöglichkeiten entstehen lassen. Dabei sind die Auswahl und der Einsatz der vorhandenen Medien der Entscheidung der Lehrer überlassen. Wünschenswert ist ein abwechslungsreicher und handlungsorientierter Unterricht, der den Schülern genügend Spielraum zur Gestaltung und Entwicklung von Selbständigkeit und Selbstbestimmung überlässt. 

Zielsetzungen: 

  • Schaffung eines abwechslungsreichen und spannenden Unterrichts
  • Anbahnung von Selbst- und Mitbestimmung im Unterricht
  • Förderung des selbständigen Lernens
  • Förderung der Kooperationsfähigkeit der Schüler untereinander
  • Förderung intrinsischer Schülermotivation
  • Orientierung des Unterrichts an den Bedürfnissen und Interessen der Schüler
  • Einbezug der Schüler in Vorbereitung und inhaltlicher Planung von Unterricht sowie bei der Beschaffung, Herstellung und Zusammenstellung von Materialien
  • Verbesserung der Arbeitsorganisation
  • Förderung der Selbststeuerung

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Verbesserung der Schlüsselqualifikationen der Schüler der Sek. I

In der Sekundarstufe 1 bekommt die Vermittlung von fachübergeordneten Kompetenzen neben der Vermittlung von rein fachbezogenem Wissen eine zunehmende Bedeutung. Besonders im Hinblick auf die beruflichen Perspektiven  der Schüler ist es wichtig, dass sie lernen, sich selbstständig Informationen aus unterschiedlichen Sachgebieten zu beschaffen und dass sie eine Bereitschaft zum lebenslangen Lernen entwickeln. Die Fähigkeit, mit Mitschülern sowie später mit Arbeitskollegen oder Kunden angemessen zu kommunizieren und zu kooperieren ist eine weitere unabdingbare Basiskompetenz. Aufgrund der hohen Bedeutung dieser Kompetenzen für die zukünftige Lebensgestaltung und Berufsfindung der Schüler müssen sie im schulischen Rahmen vermittelt und trainiert werden. Diese und weitere Basiskompetenzen werden bereits in der Sek. 1 vermittelt, eine gezielte Intensivierung (z.B. im Rahmen von Unterrichtsreihen oder – projekten) soll angebahnt werden. 

 Zielsetzungen:

  • Erweiterung der Schlüsselqualifikationen der Schüler (Methodenkompetenz, Kooperationsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Sozialkompetenzen, …) im Rahmen von Förderplanarbeit, Unterrichtsreihen, Projekten etc.
  • Förderung des eigenverantwortliches Arbeiten und Lernen

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